Grundschule MatheKurs

Wozu Mathematik?

„Mathe brauch ich doch nie wieder!“ Hast du das schon mal gedacht? Gut, Ingenieure und Physiker brauchen Mathe, aber doch kein normaler Mensch.

Das ist nicht ganz richtig, viele Betriebe klagen über schlechte Rechenkenntnisse ihrer Azubis. Das sind ganz normale Betriebe aus dem kaufmännischen oder produzierenden Gewerbe. In vielen Jobs brauchst du grundlegende Rechenfertigkeiten wie Prozentrechnung, Dreisatz,Formeln oder auch Einheiten.

Wenn du BWL, Maschinenbau oder Informatik studierst, hast du auch mit komplexen mathematischen Modellen zu tun. Selbst in Studiengängen wie Psychologie oder Soziologie kommt viel Statistik vor, also Mathe.

Vom Beruf mal abgesehen: Was ist, wenn du deine Stromkosten nachrechnen möchtest? Wenn du eine Versicherung abschließen willst und Angebote vergleichst? Wenn du die laufenden Kosten von Automodellen vergleichst? Da musst du rechnen. Klar kannst du auch irgendwas kaufen, aber nur mit Mathe kannst du eine gute Entscheidung treffen, die du morgen nicht bereuen wirst.

Wenn du in Mathe ranklotzt, hast du bessere Berufschancen und musst nicht blind Versprechungen von irgendwelchen Anbietern vertrauen.

Zugegeben, Mathe kann echt abstrakt sein und manche finden nie Spaß an Zahlen. Aber wenn du einmal den Anschluss verloren hast, ist es schwer, wieder reinzukommen. Die Themen in Mathe bauen aufeinander auf und kommen immer dran. Das ist das sogenannte Spiralcurriculum. Bruchrechnung lernst du in der 5. Klasse, brauchst du aber immer noch für Aufgaben aus Klasse 10 oder später.

Also am besten immer gleich pauken. Und am besten mit kapiert.de, denn da sind alle Themen der Sekundarstufe I (Klasse 5 – 10) drin.

Mathematikunterricht in der Sekundarstufe 

Elementar wichtig ist das Rechnen: Das geht von schriftlichen Rechenverfahren über BruchrechnungDezimalzahlennegativen Zahlen bis hin zu Wurzeln. Diese Rechenfertigkeiten sind wiederum die Grundlage für Prozentrechnung und Dreisatz, was meistens in Klasse 7 kommt. Dabei begleiten dich immer Größen und ihre Einheiten, die du auch mal umrechnen musst.

Dann lernst du Variablen kennen. Du rechnest nicht mehr mit konkreten Zahlen, sondern hast einen Platzhalter für beliebige Zahlen! Damit kannst du mit Termen umgehen und Gleichungenlösen. Du wirst lineare und quadratische Gleichungen und Gleichungssysteme lösen. Mit Gleichungssystemen kannst du Tarife vergleichen. Voraussetzung ist, dass du fit in den Rechenfertigkeiten bist.

Das alles sind die Voraussetzungen für Funktionen: Damit kannst du die Abhängigkeit von 2 Größen untersuchen und damit rechnen. Diese Abhängigkeit sieht verschieden aus: Du gehst mit linearenquadratischen und exponentiellen Funktionen um und berechnest NullstellenFunktionswerteSchnittpunkteScheitelpunkte. Kaum zu glauben, aber mit all dem kannst du dann Anwendungen aus dem „echten“ Leben berechnen: Kostenmodelle aufstellen, das Bevölkerungswachstum beschreiben oder einfach voraussagen, wann der Treibstoff ausgeht.

Richtig spannend wird es mit der Sinus– und Kosinusfunktion. Das Besondere ist, dass sie periodisch sind. Schwingungen wie Töne kannst du mit Sinusfunktionen beschreiben.

Eng verzahnt mit der Rechnerei sind die Gebiete Geometrie und Stochastik.